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Argentinien dreht das Halbfinale gegen England und zieht ins WM-Finale 2026 ein

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat ein weiteres dramatisches Kapitel geschrieben. Titelverteidiger Argentinien besiegte England im Halbfinale nach einem spektakulären Comeback mit 2:1 und sicherte sich damit den Einzug ins Endspiel gegen Spanien. Während die Three Lions bereits von ihrer ersten WM-Finalteilnahme seit 1966 träumten, sorgten Enzo Fernández und Lautaro Martínez in den Schlussminuten mit zwei Treffern – jeweils vorbereitet von Lionel Messi – für die Wende. Nun trifft die Albiceleste im Finale im New York New Jersey Stadium auf die formstarke spanische Nationalmannschaft.


🔥 England dominiert lange das Halbfinale

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen England und Argentinien war eine Neuauflage einer der traditionsreichsten Rivalitäten des internationalen Fußballs. Beide Mannschaften hatten auf dem Weg ins Halbfinale schwierige Aufgaben gemeistert. England eliminierte zuvor Norwegen, während Argentinien nach Verlängerung gegen die Schweiz weiterkam.

Trainer Thomas Tuchel vertraute erneut auf seine bewährte Achse um Harry Kane, Jude Bellingham, Declan Rice, Anthony Gordon, Morgan Rogers, John Stones und Torhüter Jordan Pickford. Auf der Gegenseite setzte Lionel Scaloni auf die Erfahrung von Lionel Messi, Emiliano Martínez, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Julián Álvarez, Cristian Romero und Nahuel Molina.

Die Anfangsphase war von intensiven Zweikämpfen geprägt. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Erst nach gut einer halben Stunde sorgte ein Kopfball von John Stones nach einem Freistoß von Declan Rice für die erste gefährliche Aktion. Kurz darauf prüfte Enzo Fernández mit einem Distanzschuss erstmals Jordan Pickford.


⚽ Anthony Gordon bringt England auf Finalkurs

Nach der Pause erhöhte England den Druck. Zwar hatte zunächst Julián Álvarez nach einem langen Ball die Chance zur Führung für Argentinien, doch Pickford reagierte glänzend.

In der 55. Minute schlugen dann die Engländer zu.

Morgan Rogers setzte sich auf der rechten Seite stark durch und spielte eine flache Hereingabe in den Strafraum. Anthony Gordon löste sich geschickt von Nahuel Molina und schob den Ball kontrolliert ins Eck zum viel umjubelten 1:0 ein.

England schien die Partie nun im Griff zu haben. Jude Bellingham und Declan Rice kontrollierten das Mittelfeld, während Harry Kane immer wieder als Zielspieler fungierte.


🇦🇷 Argentinien gibt niemals auf

Doch wer Argentinien kennt, weiß, dass diese Mannschaft niemals aufgibt.

Mit zunehmender Spielzeit erhöhte die Albiceleste den Druck deutlich. Lionel Messi übernahm immer mehr Verantwortung, ließ sich tief fallen und dirigierte nahezu jeden Angriff.

Auch Einwechselspieler wie Nicolás González und später Lautaro Martínez sorgten sofort für frischen Schwung.

England zog sich immer weiter zurück und überließ Argentinien den Ballbesitz. Genau dieser passive Spielstil sollte sich rächen.


🎯 Enzo Fernández erzielt den verdienten Ausgleich

In der 85. Minute fiel schließlich der längst verdiente Ausgleich.

Nach einer clever ausgeführten kurzen Ecke erhielt Lionel Messi den Ball und legte quer auf Enzo Fernández.

Der Mittelfeldspieler des FC Chelsea fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz und schoss den Ball unhaltbar neben den rechten Pfosten. Jordan Pickford war ohne Chance.

Mit diesem Traumtor belohnte sich Argentinien für eine dominante Schlussphase.


🌟 Lautaro Martínez entscheidet das Spiel

England wirkte nach dem Ausgleich völlig verunsichert.

In der Nachspielzeit setzte Argentinien den entscheidenden Angriff.

Ein Schuss von Alexis Mac Allister prallte zunächst vom Pfosten zurück. Lionel Messi reagierte blitzschnell, sicherte den Ball und flankte präzise an den langen Pfosten.

Dort wartete Lautaro Martínez, der als Joker eingewechselt worden war und den Ball zum 2:1 über die Linie drückte.

Die argentinischen Fans im Atlanta Stadium verwandelten das Stadion in ein Tollhaus.


👑 Lionel Messi schreibt erneut WM-Geschichte

Auch ohne eigenen Treffer war Lionel Messi einmal mehr der entscheidende Mann auf dem Platz.

Der mittlerweile 39-jährige Kapitän bereitete beide Tore vor und stellte gleichzeitig einen weiteren Weltrekord auf.

Mit 39 Jahren und 21 Tagen wurde Messi zum ältesten Feldspieler der Geschichte, der in einem WM-Halbfinale eingesetzt wurde. Damit übertraf er die bisherigen Rekordhalter Fritz Walter und Gunnar Gren, die diesen Rekord seit der Weltmeisterschaft 1958 gehalten hatten.

Seine Übersicht, Spielintelligenz und Führungsqualitäten machten erneut den Unterschied.


📊 Beeindruckende Zahlen aus Atlanta

Das Halbfinale lieferte zahlreiche bemerkenswerte Statistiken.

  • Argentinien steht zum siebten Mal in einem WM-Finale.
  • Die Albiceleste kämpfte sich bereits zum zweiten Mal bei dieser WM nach einem Rückstand zurück.
  • Lautaro Martínez traf sowohl im Viertelfinale als auch im Halbfinale als Einwechselspieler.
  • Harry Kane absolvierte sein 121. Länderspiel und ist nun der englische Feldspieler mit den meisten Einsätzen.
  • Im Halbfinale standen insgesamt sieben Spieler über 32 Jahre in der Startelf – so viele wie noch nie zuvor in einem WM-Halbfinale.

🧤 Emiliano Martínez bleibt ein sicherer Rückhalt

Auch wenn der Weltmeister-Keeper den Gegentreffer hinnehmen musste, zeigte Emiliano Martínez erneut seine Klasse.

Mit mehreren starken Paraden hielt er Argentinien im Spiel und gab seiner Abwehr jederzeit Sicherheit.

Vor ihm überzeugten Cristian Romero, Nicolás Otamendi, Facundo Medina sowie Nahuel Molina mit großem Einsatz.


🎙️ Scaloni lobt den unerschütterlichen Charakter

Trainer Lionel Scaloni zeigte sich nach Spielende emotional.

Er betonte, dass diese Mannschaft ihn immer wieder überrasche und niemals aufgebe. Für ihn sei dieses Team einzigartig – nicht aus Arroganz, sondern wegen seines außergewöhnlichen Zusammenhalts und seiner Mentalität.

Scaloni hob hervor, dass seine Spieler selbst unter größtem Druck Ruhe bewahren und immer an den Sieg glauben.


💬 Lautaro Martínez: Ich wusste, dass ich treffen würde

Matchwinner Lautaro Martínez verriet nach der Partie, dass er bereits vor seiner Einwechslung angekündigt hatte, das entscheidende Tor erzielen zu wollen.

Der Inter-Stürmer erklärte, er habe sowohl Alexis Mac Allister als auch Facundo Medina auf der Ersatzbank gesagt, dass er den Siegtreffer erzielen werde.

Außerdem lobte er die Geduld seiner Mannschaft:

England habe etwa 60 Minuten lang sehr intensiv gepresst. Danach seien die Kräfte geschwunden, wodurch Argentinien das Spiel zunehmend kontrollieren konnte.


😔 Thomas Tuchel analysiert das bittere Ausscheiden

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel zeigte sich trotz der Enttäuschung selbstkritisch.

Nach seiner Einschätzung verlor seine Mannschaft nach der Führung die Kontrolle über das Spiel.

Die Three Lions verteidigten immer tiefer, konnten den Ball kaum noch halten und ließen zu viele Flanken und zweite Bälle zu. Strukturell habe sich zwar wenig verändert, doch mental sei das Team zunehmend passiver geworden.


💔 Harry Kane: Uns fehlt nur der letzte Schritt

Auch Kapitän Harry Kane sprach offen über die Niederlage.

Der Torjäger erklärte, England habe über weite Strecken ein sehr gutes Spiel gemacht und Argentinien früh unter Druck gesetzt.

Nach dem Führungstreffer habe das Team jedoch versucht, den Vorsprung lediglich zu verwalten – gegen einen Gegner dieser Qualität sei das letztlich zu wenig gewesen.

Dennoch sieht Kane Fortschritte:

England habe erneut das Halbfinale erreicht und stehe kurz davor, den letzten Schritt Richtung WM-Titel zu schaffen.


🏆 Traumfinale: Spanien gegen Argentinien

Nun richtet sich der Blick auf das große Finale.

Dort treffen zwei der spielstärksten Mannschaften des Turniers aufeinander:

  • Spanien mit Lamine Yamal, Mikel Oyarzabal, Dani Olmo, Pedri, Rodri, Pedro Porro und Unai Simón
  • Argentinien mit Lionel Messi, Julián Álvarez, Lautaro Martínez, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister und Emiliano Martínez

Während Spanien mit einer nahezu perfekten Defensive überzeugt, setzt Argentinien auf Erfahrung, Mentalität und die außergewöhnliche Klasse von Lionel Messi.

Alles ist angerichtet für ein historisches WM-Finale.


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