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Argentinien besiegt die Schweiz 3:1 n. V. und zieht ins WM-Halbfinale gegen England ein

Die argentinische Nationalmannschaft hat sich im Viertelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nach einer intensiven und dramatischen Partie mit 3:1 nach Verlängerung gegen die Schweiz durchgesetzt. Das Team von Trainer Lionel Scaloni profitierte zwar ab der 72. Minute von einer Überzahl, musste jedoch bis tief in die Verlängerung kämpfen, ehe Julián Álvarez und Lautaro Martínez den Einzug ins Halbfinale perfekt machten. Dort wartet nun mit England einer der größten Rivalen im internationalen Fußball.

Argentinien erreicht nach hartem Kampf das Halbfinale

Im Kansas City Stadium entwickelte sich von Beginn an ein hochklassiges Viertelfinale zwischen zwei hervorragend organisierten Mannschaften. Die Schweiz trat selbstbewusst auf und setzte die Albiceleste früh unter Druck. Trainer Murat Yakin hatte sein Team defensiv kompakt eingestellt und vertraute offensiv auf Breel Embolo, Dan Ndoye, Ruben Vargas und Granit Xhaka als Taktgeber im Mittelfeld.

Argentinien setzte dagegen auf seine erfahrene Achse mit Kapitän Lionel Messi, Torhüter Emiliano Martínez, Innenverteidiger Lisandro Martínez sowie den kreativen Mittelfeldspielern Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Rodrigo De Paul. Im Angriff bildeten Julián Álvarez und Lionel Messi erneut das gefährliche Offensivduo.

Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass beide Mannschaften den Einzug ins Halbfinale unbedingt erreichen wollten.

Frühe Führung durch Alexis Mac Allister

Die Schweizer starteten mutig und erspielten sich erste Möglichkeiten. Doch nach zehn Minuten schlug Argentinien zu.

Lionel Messi brachte einen präzisen Eckball in den Strafraum. Dort setzte sich überraschend Alexis Mac Allister gegen deutlich größere Gegenspieler durch und köpfte den Ball unhaltbar zum 1:0 ins Netz. Der Treffer war nicht nur technisch hervorragend vorbereitet, sondern zeigte auch die Variabilität des argentinischen Offensivspiels.

Die Führung gab dem Weltmeister mehr Sicherheit, doch die Schweiz blieb gefährlich.

Emiliano Martínez hält Argentinien im Spiel

Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer hätte Breel Embolo den Ausgleich erzielen können. Nach einem schnellen Angriff tauchte der Schweizer Stürmer frei vor Emiliano Martínez auf.

Der argentinische Schlussmann reagierte jedoch überragend, verkürzte geschickt den Winkel und vereitelte die Großchance mit einer starken Parade.

Auch Dan Ndoye, Michel Aebischer und Granit Xhaka sorgten immer wieder für gefährliche Situationen. Die Defensive um Cristian Romero und Lisandro Martínez musste mehrfach ihr gesamtes Können zeigen.

Messi dirigiert das Offensivspiel

Lionel Messi war erneut der kreative Mittelpunkt Argentiniens. Der achtfache Ballon-d'Or-Gewinner ließ sich häufig ins Mittelfeld fallen, verteilte die Bälle und öffnete mit seinen Pässen immer wieder Räume.

Kurz nach Wiederbeginn spielte Messi einen perfekten Steilpass auf Nahuel Molina. Der Rechtsverteidiger lief alleine auf Gregor Kobel zu, verzog seinen Abschluss jedoch knapp am Tor vorbei.

Auch Julián Álvarez beschäftigte permanent die Schweizer Innenverteidigung mit seinen tiefen Läufen.

Dan Ndoye gleicht für die Schweiz aus

Nach einer starken Phase der Argentinier übernahm plötzlich wieder die Schweiz das Kommando.

Dan Ndoye scheiterte zunächst an einer spektakulären Rettungsaktion von Lisandro Martínez und wenig später erneut an Emiliano Martínez.

In der 67. Minute belohnte sich die Schweizer Offensive schließlich. Nach einem schnellen Angriff blieb Ndoye diesmal eiskalt und schob den Ball zum verdienten 1:1-Ausgleich ins Tor.

Die Partie war wieder völlig offen.

Platzverweis gegen Breel Embolo verändert das Spiel

In der 72. Minute folgte die entscheidende Szene.

Breel Embolo erhielt nach einer Schwalbe seine zweite Gelbe Karte und musste den Platz verlassen. Die Schweiz spielte fortan fast 50 Minuten in Unterzahl.

Argentinien erhöhte sofort den Druck.

Lionel Messi vergab kurz vor Ende der regulären Spielzeit die große Chance auf den Sieg, als sein präziser Schlenzer nur Zentimeter am Pfosten vorbeiging.

Auf der anderen Seite verteidigten Manuel Akanji, Ricardo Rodríguez und Torhüter Gregor Kobel weiterhin mit großem Einsatz.

Verlängerung bringt die Entscheidung

In der Verlängerung übernahm Argentinien endgültig die Kontrolle.

Zunächst traf Thiago Almada lediglich den Außenpfosten.

Dann folgte einer der schönsten Treffer des bisherigen Turniers.

In der 112. Minute erhielt Julián Álvarez den Ball am Strafraum, zog nach innen und schlenzte ihn traumhaft in den Winkel. Gregor Kobel war chancenlos.

Das 2:1 war die Erlösung für die Albiceleste.

Die Schweiz versuchte noch einmal alles nach vorne zu werfen, wodurch sich Räume ergaben.

In der Nachspielzeit der Verlängerung machte Lautaro Martínez schließlich alles klar. Nach einem schnellen Konter verwandelte der Inter-Stürmer souverän zum 3:1-Endstand.

Lionel Messi erneut als Schlüsselspieler

Auch wenn Messi diesmal kein eigenes Tor erzielte, prägte er die Begegnung entscheidend.

Er bereitete den Führungstreffer durch Mac Allister vor, initiierte zahlreiche Angriffe und beschäftigte permanent die Schweizer Defensive.

Seine Übersicht, seine Passqualität und seine Führungsrolle waren erneut unverzichtbar für das argentinische Spiel.

Gemeinsam mit Julián Álvarez, Lautaro Martínez, Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Rodrigo De Paul bildet Messi weiterhin eine der gefährlichsten Offensivreihen des Turniers.

Julián Álvarez bestätigt seine Weltklasse

Der Matchwinner des Abends war ohne Zweifel Julián Álvarez.

Der Angreifer von Manchester City arbeitete über die gesamte Spielzeit enorm gegen den Ball, lief unermüdlich an und belohnte sich schließlich mit einem spektakulären Siegtreffer.

Nach dem Spiel erklärte Álvarez:

„Wir mussten heute unglaublich leiden. Die Schweiz hat uns alles abverlangt. Trotz der Überzahl war es keineswegs einfach. Entscheidend war, dass wir als Mannschaft immer an uns geglaubt haben. Jetzt bleiben noch zwei Spiele und wir werden alles geben.“

Lionel Scaloni mahnt trotz Halbfinaleinzug

Nationaltrainer Lionel Scaloni zeigte sich zwar glücklich über den Erfolg, blieb aber selbstkritisch.

Er betonte, dass seine Mannschaft gegen eine physisch starke Schweiz große Probleme gehabt habe und sich in einigen Situationen deutlich steigern müsse.

Gleichzeitig hob er den historischen Charakter des erneuten Halbfinaleinzugs hervor und lobte die Moral seines Teams.

Beeindruckende Rekorde der Albiceleste

Der Sieg brachte Argentinien mehrere bemerkenswerte Bestmarken.

Alexis Mac Allisters Treffer bedeutete den ersten Rückstand der Schweiz seit über 17 Stunden Spielzeit in Qualifikation und Endrunde.

Argentinien erzielte außerdem bereits im 15. WM-Spiel in Folge mindestens ein Tor und gehört damit zu den erfolgreichsten Offensivmannschaften der Weltmeisterschaftsgeschichte.

Darüber hinaus wurde die Albiceleste zur ersten Mannschaft überhaupt, die bei einer Weltmeisterschaft in mehreren Spielen jeweils zwei Tore innerhalb derselben Verlängerungshälfte erzielen konnte.

Halbfinale gegen England verspricht Fußball auf höchstem Niveau

Im Halbfinale wartet nun England.

Die Three Lions setzten sich zuvor nach Verlängerung mit 2:1 gegen Norwegen durch. Jude Bellingham erzielte beide Treffer, während Harry Kane weiterhin zu den erfolgreichsten Torschützen des Turniers gehört.

Damit kommt es zu einem echten Fußballklassiker zwischen Argentinien und England.

Das Duell verspricht zahlreiche Weltklassespieler auf beiden Seiten:

Argentinien: Lionel Messi, Julián Álvarez, Lautaro Martínez, Alexis Mac Allister, Enzo Fernández, Rodrigo De Paul, Cristian Romero und Emiliano Martínez.

England: Jude Bellingham, Harry Kane, Bukayo Saka, Phil Foden, Declan Rice, Cole Palmer, John Stones und Jordan Pickford.

Für viele Experten zählt dieses Halbfinale bereits jetzt zu den Höhepunkten der FIFA-Weltmeisterschaft 2026.


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