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Borussia Dortmund setzt auf Zukunft mit Jobe Bellingham – Keine Verkaufspläne für das englische Talent

Borussia Dortmund plant laut Berichten derzeit keinen Verkauf von Jobe Bellingham, dem jüngeren Bruder von Real-Madrid-Superstar Jude Bellingham. Das berichtet TBR Football unter Berufung auf Journalist Graeme Bailey. Der 20-jährige englische U21-Nationalspieler war im Sommer 2025 vom englischen Zweitligisten Sunderland AFC zum BVB gewechselt und gilt als eines der spannendsten Talente seines Jahrgangs.

Ein Spieler mit großem Potenzial

Jobe Bellingham hat beim BVB schnell Eindruck hinterlassen. Trotz seiner Jugend und der Tatsache, dass er zuvor nie in einer Topliga gespielt hatte, fand er sich rasch im anspruchsvollen Umfeld der Bundesliga zurecht. Trainer Niko Kovač zeigte von Beginn an Vertrauen in den vielseitigen Engländer, der sowohl im offensiven Mittelfeld als auch als hängende Spitze eingesetzt wird.

Laut Graeme Bailey gibt es innerhalb des Vereins keinerlei Zweifel an Bellinghams Entwicklung:

„Dortmund sieht bei Bellingham keine Schwierigkeiten. Sie liegen auf dem zweiten Tabellenplatz, er trägt seinen Teil dazu bei, und Niko Kovač hat keinerlei Probleme mit ihm.“

Diese Worte unterstreichen, dass die Verantwortlichen im Verein fest hinter dem jungen Engländer stehen. Trotz der hohen Erwartungen, die mit seinem Nachnamen verbunden sind, entwickelt sich Jobe Schritt für Schritt – ganz im Sinne der Dortmunder Nachwuchspolitik.

Dortmund bleibt seiner Philosophie treu

Seit Jahren verfolgt Borussia Dortmund eine klare Transferstrategie: junge, entwicklungsfähige Spieler verpflichten, sie gezielt aufbauen und ihnen Verantwortung geben. Namen wie Erling Haaland, Jadon Sancho, Ousmane Dembélé und natürlich Jude Bellingham selbst stehen exemplarisch für diesen Ansatz.

Mit Jobe Bellingham setzt man diese Linie konsequent fort. Der Club investierte laut englischen Medien eine beachtliche Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro in den Youngster – ein klares Zeichen des Vertrauens. Sportdirektor Sebastian Kehl betonte bereits bei seiner Vorstellung, dass Jobe kein „Schnellschuss“ sei, sondern langfristig ein wichtiger Bestandteil des Teams werden soll.

Anpassung und Fortschritte

Die Umstellung von der Championship auf die Bundesliga war für den jungen Engländer kein leichter Schritt. Die Intensität, das Tempo und die taktische Disziplin sind in Deutschland deutlich höher. Dennoch zeigt Bellingham in seinen bisherigen Einsätzen – sowohl in der Liga als auch in der Champions League – große Lernfähigkeit und Einsatzbereitschaft.

In zehn Pflichtspielen hat er bereits zwei Tore erzielt und drei Assists geliefert. Besonders beeindruckend ist seine Spielintelligenz: Er versteht es, sich zwischen den Linien zu bewegen, Räume zu öffnen und den Ball unter Druck zu behaupten. Seine physische Präsenz und Technik erinnern an die frühen Jahre seines Bruders Jude – wenngleich Jobe seinen eigenen Spielstil entwickelt.

Trainer Niko Kovač lobte kürzlich seinen Schützling:

„Jobe ist ein außergewöhnlich fokussierter Spieler. Er arbeitet hart, lernt schnell und passt perfekt zu unserer Philosophie. Wir müssen ihm Zeit geben, aber sein Potenzial ist enorm.“

Keine Verkaufsabsichten – langfristiges Projekt

Laut TBR denkt Borussia Dortmund derzeit nicht im Entferntesten an einen Verkauf des Engländers. Der Verein sei „sehr zufrieden“ mit seiner Entwicklung und sehe keinen Grund, über einen Transfer nachzudenken. Auch ein mögliches Interesse anderer Topklubs – darunter laut Gerüchten Liverpool, Manchester United und Arsenal – wird intern gelassen betrachtet.

Graeme Bailey fügte hinzu:

„Dortmund hat viel Geld in diesen jungen Spieler investiert und ist glücklich mit dem Verlauf. Sie planen nicht, sich von ihm zu trennen.“

Der BVB versteht sich ohnehin als Sprungbrett für junge Spieler, doch im Fall von Jobe Bellingham will man offenbar zunächst Kontinuität. Ein schneller Verkauf wäre weder sportlich noch wirtschaftlich sinnvoll – schließlich hat der Spieler erst begonnen, sich in der Bundesliga zu etablieren.

Familienbande und Vergleiche mit Jude

Es ist unmöglich, über Jobe zu sprechen, ohne seinen älteren Bruder Jude Bellingham zu erwähnen. Der aktuelle Real-Madrid-Star und Gewinner des Goldenen Balls der Champions League 2024 hat in Dortmund seine Karriere auf höchstem Niveau gestartet. Sein kometenhafter Aufstieg ist ein Beispiel dafür, wie der Verein junge Talente formt und sie auf die große Bühne vorbereitet.

Jobe, der in Birmingham geboren wurde, zeigt ähnliche Charaktereigenschaften wie sein Bruder: Bodenständigkeit, Ehrgeiz und ein außergewöhnliches Verständnis für das Spiel. Dennoch betont er in Interviews immer wieder, dass er seinen „eigenen Weg“ gehen will:

„Ich bin stolz auf das, was Jude erreicht hat, aber ich konzentriere mich auf mich selbst. Ich möchte meinen eigenen Namen in Dortmund aufbauen.“

Perspektive für die Saison und darüber hinaus

Für die laufende Saison 2025/26 peilt Borussia Dortmund nicht nur die Meisterschaft, sondern auch ein starkes Abschneiden in der UEFA Champions League an. Jobe Bellingham könnte dabei eine immer wichtigere Rolle spielen, insbesondere wenn er seine Leistungen stabilisiert.

Die Verantwortlichen sehen in ihm langfristig einen zentralen Bestandteil des Offensivspiels. Durch seine Vielseitigkeit kann er als Nummer 10, Achter oder zweiter Stürmer agieren – ein wertvolles Profil in Kovačs System, das auf flexible Rollenverteilung setzt.

Auch taktisch hat sich Bellingham bereits verbessert. Seine Laufwege, sein Pressingverhalten und seine Entscheidungen im letzten Drittel zeigen, dass er sich schnell an die Dortmunder Spielweise anpasst. Teamkollegen wie Julian Brandt, Karim Adeyemi und Youssoufa Moukoko loben seine Lernbereitschaft und sein Spielverständnis.


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Jobe Bellingham Borussia Dortmund Niko Kovač Bundesliga